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Sonntag, 25. Juli 2010

Estrich trocknet und Kellerdämmung

Während der Estrich trocknet, haben wir unser Wirken in den Keller verlegt. Dort muß die Wand des Treppenhauses noch mit den 8cm GK-Verbundplatten gedämmt werden, um die geheizten von den ungeheizten Bereichen abzutrennen. Von anderen Bauherren haben wir schon gehört, daß dies im Bereich der Treppe eine Fummelarbeit ist, da können wir bestätigen.
Vor allem, wenn so wie bei uns der Platz zwischen der Treppenwange und der Wand des Kellers nicht ausreicht, um die Dämmung mit der Platte darin unterzubringen. Wenn dann die Treppe auch noch ein klein wenig schief eingebaut ist, kann man diese Methode komplett vergessen. Wir haben uns dann recht schnell dafür entschieden, die Wand an der Treppenwange mit einer Holzkonstruktion zu versehen, auf die dann Gipskartonplatten aufgeschraubt werden. In den Zwischenraum wird dann die Dämmung eingebracht. Auf diese Weise können wir auch die Ungenauigkeiten in der Wand (die sind zu vernachlässigen) und in der Treppe (die machen sich schon eher bemerkbar) ausgleichen. Holzkeile und Reststücke vom Karton sind hier unsere Freunde.
Zwischendurch haben wir unsere Fliesenwahl eingegrenzt und die genauen Mengen für die Bäder vermessen. Für die Wand in der Waschküche haben wir im örtlichen Fachhandel einen günstigen Restposten gefunden und gleich mitgenommen.
Nächste Woche sollte mal jemand kommen und das Estrichheizprogramm der Heizung aktivieren, bei der Gelegenheit könnte auch die Solaranlage angeschlossen werden, obwohl das Wetter jetzt nicht mehr so toll ist. Und der elektrische Anschluss ist auch noch nicht komplett erfolgt, die Versorgersperre funktioniert nämlich immer noch nicht. Wird aber sicher alles noch werden :-)

Montag, 24. Mai 2010

Keller gedämmt, Lichtschächte dran

Am Freitag und am Samstag hatten wir unseren ersten größeren Einsatz auf der Baustelle, wir haben den Keller gedämmt und die Lichtschächte angebracht. Freitag war aber nur eine knappe halbe Schicht, denn Baustoffhändler haben anscheinend ein komplett anderes Verständnis von Zeit wie der Rest der Welt. Unsere Dämmung sollte eigentlich am frühen Mittag geliefert werden, aber anscheinend hat diese Information die Kette Verkäufer - Disponent - Fahrer nicht überlebt. So kam es, daß wir erst am späten Nachmittag anfangen konnten. Das Wetter hatte sich pünktlich am Freitag morgen von komplett bewölkt und regnerisch auf Hochsommer umgestellt, so daß wir bei strahlender (und brennender) Sonne unsere Rigips Thermodrain Platten ankleben konnten. Den ersten Sonnenbrand für dieses Jahr gab's gratis dazu.

Auch bei der Kleberei bestätigte sich die 80/20 Regel, denn die letzte Reihe dauerte am längsten, mußten doch hier alle Platten waagerecht geschnitten werden, damit wir auf die nötige Endhöhe kamen (ca. 20cm Abstand von Kellerdecke). Dazu passend hier der Tip des Tages: bei der Berechnung der zu kaufenden Plattenmenge nicht nur die Quadratmeter berücksichtigen. Am besten mit der Plattengröße und einer Skizze des Kellers die Anzahl der Platten ermitteln, die geklebt werden sollen. Da die Platten mit überlappenden Kanten und nur in einer Ausrichtung eingebaut werden können, ist der Rest nur zum Versatz bei ganzen Reihen geeignet. Fensterausschnitte und waagerechte Schnitte erzeugen Verschnitt. Und der hat bei uns ganze 19%(!) ausgemacht, wir haben 117qm Platten auf 95qm Fläche verbraucht. Bei einem Quadratmeterpreis von etwa 11,60 EUR brutto nicht ganz billig.
Im Anschluss haben wir unsere Lichtschächte auf die Dämmung gesetzt und an die Entwässerung (Drainage) angeschlossen. Stromkabel für die Garage und für Zisterne und Garten haben wir ebenfalls vorbereitet. Die entsrpechenden Dichtmanschetten müssen wir aber noch besorgen und dann von innen in die Futterrohre einbauen.
Wir wurden grade noch so planmäßig am Samstag abend fertig, die Verzögerung vom Freitag hat uns da reingerissen. Am Dienstag kommt schon der Erdbauer und beginnt zu verfüllen. Leider sind die Versorgungsleitungen noch nicht drin, nur die Mehrspartenhauseinführung wurde schon gesetzt (übrigens einen Tag, nachdem ich beim Versorger angerufen hatte, Respekt!). Die hätten auch schon die Leitung in den Keller gelegt, wenn sie denn komplett freigelegt gewesen wäre. Müssen wir jetzt noch machen und dann schauen, daß Wasser und Strom schnell in den Keller kommen. Den Sub-Sub-Auftragnehmer von der Telekom versuch ich auch zu treiben. So muß halt ein Graben offenbleiben.
Abschließend kann man sagen, daß die Kellerdämmung als Eigenleistung kein großes Problem darstellt. Wer nicht grade zwei Linke Hände hat, kommt in 1,5-2 Tagen gut damit durch. Wir waren zu viert, danke an Armin und Heinz für die tatkräftige Unterstützung!

Freitag:
Samstag: