Donnerstag, 15. April 2010

Baustellengespräch

Am Dienstag hatten wir endlich unser langerwartetes Baustellengespräch mit dem Bauleiter von MB und dem Tiefbauer. Der Energieversorger und die Gemeindewerke (wg. Wasseranschluss) sollten eigentlich auch daran teilnehmen, sahen aber keine Notwendigkeit dafür. Da wir mit ihnen aber alles wichtige schon abgeklärt hatten, war das kein grosses Problem.

Der Termin an der Baustelle dauerte etwa 1,5 Stunden und es wurden Dinge, wie der Kranstellplatz, der Baubeginn und unsere Eigenleistungen (Dämmen des Kellers, Lichtschächte) angesprochen. Außerdem kam wieder unsere Rückstauklappe zur Sprache. Es ist immer noch nicht sicher, ob wir eine brauchen oder nicht. Das wird sich wohl erst nach dem Freilegen der Kanalanschlüsse zeigen. Allerdings hat unser Tiefbauer dazu geraten, eine Rückstauklappe einzubauen, damit keine Ratten im Keller rauskommen (*Angst*).
Auch unsere Garage war Thema. Wir werden wahrscheinlich keine Streifenfundamente bauen, wie in der Statik von Fingerhaus angegeben, sondern eine doppelt bewehrte Bodenplatte. Laut Bauleiter ist es billiger, wenn wir für die Garage aufschütten und verdichten, anstatt die (bei uns sehr hohen) Streifenfundamente zu bauen. Wollen wir ihm mal glauben.

Am Schluss wurde noch der Tiefbauer offiziell beauftragt und anschließend das obligatorische Protokoll ausgefüllt.

Mittwoch, 14. April 2010

Baubeginnanzeige

Am Wochenende hatten wir einen Brief von Fingerhaus im Briefkasten. Nachdem wir unsere Ausführungspläne schon bekommen hatten, war ich doch gespannt, was drin ist.
Als wir sie geöffnet haben, war die Freude gross. Es war die Baubeginnanzeige. Haben wir uns doch die Tage vorher Gedanken drüber gemacht, wer die wann ausfüllt. Aber Fingerhaus war hier schneller als wir. Kompliment hierfür!

Montags wollten wir das Ganze dann beim Bauamt abgeben, da unser Baubeginn ja für die nächsten 2 - 3 Wochen geplant war und wir die Anzeige nicht nur 1 sondern 2 Wochen vor Baubeginn abgeben müssen.

Der nette Herr vom Amt hat uns dann mal darauf hingewiesen, dass vor Abgabe der Anzeige die Grobabsteckung erledigt werden muss. Das war uns ja ganz neu. (Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?) Ich hab schon fast Panik bekommen, dass sich der Baubeginn verschiebt, da wir den Vermesser noch nicht mal beauftragt haben. Die hat sich aber nach einem Gespräch mit unserem (sehr netten) Bauleiter von MB und dem Vermesser schnell gelegt. Den Vermesser haben wir gestern noch telefonisch beauftragt, die Verträge waren heute schon in der Post. Freitag wird dann die Grobabsteckung erledigt, am Montag können wir dann die Anzeige beim Bauamt abgeben.

Baubeginn wird dann Ende KW 18 sein. Juhu! Endlich geht's los!

Donnerstag, 1. April 2010

Ausführungspläne sind da...

...zumindest schonmal vorab per Mail. Man müßte sich jetzt nur noch erinnern, wie vor zwei Wochen die Planung war, damit man die Lage der Steckdosen usw. kontrollieren kann ;) Sieht aber auf den ersten Blick alles korrekt aus. Allerdings ist soviel Information in die Pläne gepackt, daß man selbst mit 400% Vergrößerung im PDF nicht alles erkennt. Ich hoffe, die großen Ausdrucke sind deutlicher.
Heute vormittag hat noch unser Bauleiter von MB-Keller angerufen und uns einen Termin für das Baustellengespräch vorgeschlagen. Am 13. April treffen wir uns am Grundstück und sprechen zusammen mit Tiefbauer und Energieversorger die zu erledigenden Arbeiten ab. Und dann gehts wohl auch bald los, denn Mitte Mai sollte der Keller fertig betoniert sein.
Den Antrag für den Wasseranschluß haben wir heute auch noch abgegeben und ein paar Infos von den Gemeindewerken bezüglich Leitungsführung und Bauwasser bekommen.

Samstag, 20. März 2010

Bemusterungsprotokoll

Das Protokoll der Bemusterung ist gestern angekommen. Da wir es erst am Dienstag komplett unterschrieben haben, war keine Überraschung mehr zu finden ;) Die Bestätigung mit dem neuen Pauschalpreis geht heute per Post an Fingerhaus zurück. Wir haben ja in Frankenberg schonmal durchkalkuliert, und obwohl ein negativer Betrag bei der Bemusterung rausgekommen ist, heisst das nicht, daß wir Geld gespart haben ;) Wir hatten bis zum jetzigen Termin noch alle Gewerke bei Fingerhaus und die Rausnahme von AP1, Sanitärobjekten, Fliesen und Türen hat natürlich zu einem großen Abzug geführt.
Nächste Etappe ist das Baustellengespräch, hierzu werde ich nächste Woche mit unserem Kontakt bei MB Keller reden.

Donnerstag, 18. März 2010

Bemusterung Tag 1 + 2

Hier kommt wie versprochen der Bericht über unsere Bemusterung. Nachdem wir am Sonntag stressfrei nach Frankenberg angereist sind, konnten wir uns am Montag morgen pünktlich um 8:30 Uhr mit unserem Bemusterungsberater Herrn K. treffen.
Auf dem großen Display im Eingangsbereich wurden wir auch schon willkommen geheißen. Außer uns waren noch sechs weitere Parteien zur Bemusterung angereist.
Zuerst haben wir uns die Entwurfspläne nochmal angeschaut und überprüft, ob dort alles so ist, wie wir es uns vorstellen. Die aktuelle Mehr- / Minderkostenrechung sowie die Zusatzangebote waren anschließend das Thema. In der M/M-Rechnung waren einige Punkte zu klären, die aber schnell korrigiert wurden. Von den Zusatzangeboten haben wir die Holztreppe in den Keller, das Geländer dazu im EG und den Sockelputz mit Dämmung genommen. Bei den Eigenleistungen haben wir das AP1, die Türen, Fliesen und die Sanitärobjekte. Den Estrich im Keller vergeben wir selbst und die Außendämmung kommt zu den Eigenleistungen. Da Fingerhaus die Wasserinstallationen im Keller (für die Waschküche) nur dann ausführt, wenn sie auch den Estrich machen, fiel das auch raus. Werden wir dann auch selbst vergeben müssen.
Danach ging es schon in die Ausstellung zum Aussuchen, denn es waren so wichtige Punkte wie Putzfarbe, Ziegel, Dachuntersichten und Ausführung der Fallrohre zu entscheiden:


Daß wir einen Gutschein für die Tonziegel anstelle von Beton haben, war Fingerhaus erstmal nicht ganz klar, konnte aber schnell geklärt werden. Wir haben uns also die Nelskamp Nibra in altschwarz-engobiert ausgesucht. Der Putz wird hellgrau mit roten Putzstreifen, die Dachuntersichten werden ebenfalls grau.
Relativ fix gings dann weiter mit den Fenstern, und -griffen, Außenfensterbänken und den Rolläden:

Da wir elektrische Rolläden wollten, mußten wir an jeweils einem Fenster in jedem Stock eine (sauteure) Notkurbel anbringen, damit der Fluchtweg auch bei Stromausfall und blockierter Haustür (... so wills das Gesetz) passierbar ist. Zuerst war unsere Überlegung, einige Fenster manuell zu betätigen, dann könnte man sich das sparen. Aber Herr K. hat uns ein gutes Angebot für die Rolläden gemacht, das noch günstiger kam. Jetzt haben wir überall nen Motor drin :-)
Inzwischen kam unsere Kundenbetreuerin Frau G. dazu und erläuterte den weiteren terminlichen Ablauf (siehe separaten Blog-Post).
Weiter ging's mit der Haustür:
Hier mußten wir schon ein wenig länger überlegen, wir haben uns dann für das Modell mit den langen schmalen Fenster entschieden. Der Griff wird mittelgroß (rechtes Bild). Als Fensterglas kommt "Mastercarré" zur Ausführung, auch für das raumhohe VSG-Element rechts neben der Tür. Das ist ein Glas, welches mit kleinen viereckigen Punkten blickdicht gemacht worden ist.
Wieder im Büro kamen wir auf das Licht im Treppenhaus und auf die (bis jetzt noch nicht eingeplante) Bodentreppe zu sprechen. Wir gingen nicht davon aus, daß es ein großer Aufwand wäre, ein Fenster und eine Treppe einzubauen, aber wegen unserer KfW Förderung (2007er Effizienzhaus 55) war erstmal ein Anruf beim Statiker nötig. Nach seiner Berechnung ist auf jeden Fall eine erhöhte Zwischensparrendämmung im Dach nötig (200mm statt 180mm) und dann ist auch nur entweder eine Bodentreppe oder ein Dachflächenfenster möglich. Da wir den Bodenzugang wichtiger brauchen (die Kehrklappen der Kamine für den Schornsteinfeger sind dort) haben wir uns für den entschieden. Wie schon in älteren Posts berichtet, brauchen wir einen zweiten Zug für unseren geplanten Ofen im Keller. Den haben wir jetzt fest eingeplant. Mit dem Schornsteinfeger habe ich noch fix am Telefon klargemacht, ob ihm der Spitzbodenraum zum Kehren reicht. So brauchen wir nämlich keine Zugangsmöglichkeit aufs Dach.

Nach einem leckeren Mittagessen ging's direkt zu den Treppen. Wir nahmen die Standard-Treppe und haben Edelstahlstäbe aufbemustert. Im Badbereich gab es nicht viel auszusuchen, da wir die Objekte ja rausgenommen haben. Nur für die Wanne im OG haben wir auch noch eine Unterputzarmatur hinzugenommen.Die Lüftungsgitter für die Zuluft werden Edelstahl, denn die weißen gingen von der Optik garnet. Leider kann man die Abluftgitter nicht ändern.

Für die Regenwassernutzung haben wir über ein getrennte Leitungsführung nachgedacht. Nach einigen Überlegungen werden wir jetzt aber das Regenwasser nur zur Gartenbewässerung nutzen, da wir sonst die Entwässerungsgenehmigung nochmal machen müssten.
Anschließend kamen wir zum größten Einzelposten der Bemusterung, der Elektroplanung.Hier haben wir Merten M1 in polarweiß ausgesucht. Nachdem wir unzählige Schalter, Rolloschalter und Steckdosen verteilt haben (naja, so viele waren es nicht, wir haben keine Mehrkosten gehabt), waren wir für den ersten Tag fertig. Herr K. war zufrieden, dann wir sind grundsätzlich durch, den zweiten Tag würden wir dann nur für die Besprechung des Protokolls und ein paar Formalitäten nutzen. Ich wusste garnicht, daß wir "entscheidungsfreudig" sind ;-)
Am Dienstag waren dann wie geplant nur noch einige kleine Sachen zu besprechen, wie der Anschluss der Haustür und der Terassentür an die Umgebung (Abdichtung) und das Protokoll. Etwa 30 Unterschriften später waren wir dann durch. Unser Betreuer Herr K. hat uns sehr sympathisch und kompetent durch die Bemusterung geführt. Die Atmosphäre bei Fingerhaus war wie gewohnt sehr angenehm und die Pension Ederstrand, die direkt gegenüber vom Werk liegt, ist sehr zu empfehlen. Jetzt sind es nur noch etwa 4 Wochen, bis es auch sichtbar auf der Baustelle losgeht!

weitere Terminplanung

Bei der Bemusterung haben wir von unserer Kundenbetreuerin erfahren, wie der Zeitplan bis zur Aufstellung ist.

Der Tiefbauer soll in KW 16 oder 17 mit dem Aushub beginnen, die Kellerdecke soll spätestens bis zur 20. KW gegossen sein.
Danach folgen dann unsere Eigenleistungen (Dämmen des Kellers). In KW 24 (Mitte Juni) soll dann das Haus kommen.

Schade, dass Fingerhaus uns nicht noch einen früheren Termin anbieten konnte, aber noch hoffe ich, dass wir evtl. noch nach vorne rutschen.

Sonntag, 14. März 2010

Bemusterung Tag 0

Morgen und übermorgen ist es endlich soweit, dann werden wir (hoffentlich) viele Fragen klären. Wir sind heute Mittag in Frankenberg angekommen und haben uns noch ein VIO Kundenhaus angeschaut, das heute hier in der Stadt zur Besichtigung geöffnet war. Nach einem letzten Blick auf unsere Pläne und Unterlagen sind wir nun auf morgen früh gespannt. Bilder und ein Bericht folgen dann später!